23. Januar 2001
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Musik - die CDs - Dinger - Der Tag des Herrn
 
Der Tag des Herrn 4:54

Am ersten Tag schuf Gott, der Herr, das Licht. 
Weiter kam der gute Mann trotz aller Allmacht leider nicht. 
Den Himmel nur am zweiten Tag, am dritten bloß das Land. 
Paar Bäumchen grade noch, mehr bracht er nicht zustand 

Den vierten Tag verbrauchte er für Sonne, Sterne, Mond. 
Tag Fünf für Fische und die Vögelein , da hat er sich geschont. 
Am sechsten Mensch und Rest der Tierwelt hingefummelt. 
Und den siebten dann in seinem stolzen Übermut verbummelt.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Wär ich der Herr gewesen, dann wär die Welt nicht so. 
Die Menschen wären sattgefressen, friedlich, frei und froh. 
Die Blinden könnten sehn, und die Lahmen könnten gehn. 
Das bißchen Arbeit, daß noch bliebe würd von selber geschehn.

Saufen wär gesund und vom Singen könnt man leben. 
Es hätte fraglos noch ne Menge zu verbessern gegeben. 
Als Gott muß man was rausholn aus seinem Potential. 
Da muß man auch mal sonntags ran, aber ihn konnten ja alle mal.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen.

Im Grund ist sein Versagen ja kein seltnes Phänomen, 
auch der Mensch, nach seinem Bild geschaffen, läßt sich gern mal gehn. 
Schaut stolz auf jeden Scheißdreck, den er produziert. 
Auch wenn der Haufen stinkt, er lächelt fasziniert.

Und er kann als Schöpfer auf den ganzen Kosmos sehn. 
Das funkelt ja so schön, wie sollts ihm anders gehn. 
Den siebten Tag beschließt er zu verpennen 
und ihn den Tag des Herrn zu nennen. 

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Dies Lied endet wie so manches mit einer Moral. 
Wir waren unserm Herrn von Anfang an ziemlich egal. 
Das steht gleich auf der ersten Seite von dem dicken Buch. 
Ich mach es wieder zu. Das sagt mir schon genug.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen.
 

 
 
produziert im Januar 1995 in Hausen / Hessen von Constantin Gabrysch und Joint Venture
Text & Musik: Martin Simon und Götz Widmann

CD bestellen im Joint Venture Onlineshop
 
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